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Das einzig wahre Erfolgsgeheimnis – verborgen in deinem Unbewussten!

Seit meinem dritten Lebensjahr verbringe ich die Sommermonate in Schweden. Wenn ich die Augen für einen Moment schließe und an diese schöne Kindheit denke, dann sehe ich die folgende Szene vor meinem inneren Auge:

…Fest umschlossen halte ich einen fremd und wertvoll erscheinenden 100 Kronen Schein in meiner Hand. Mit pochendem Herzen, laufe ich den geschlungenen Feldweg durch das kleine Dorf aus bunten Holzhäusern. Zwischen dem tief blauen Himmel und dem blonden Weizenfeld glitzert das Meer freundlich in der Ferne. Endlich erreiche ich die große, rote Scheune des Bauern und betätige einen Klingelknopf, der gefährlich nah an einem großen Spinnennetz liegt. Über den gesamten Hof ertönt der Klang einer umfunktionierten Autohupe. Nach einer Weile kommt die Bäuerin aus dem Haupthaus, begrüßt mich mit einem freundlichen “Hej” und öffnet die dringend renovierungsbedürftige Scheunentür. Für einen Moment kann ich nur noch den schweren Geruch von Erde und altem Holz wahrnehmen, da sich meine Augen erst an das Dunkel der Scheune gewöhnen müssen. Mit zittrigem Schwedisch gebe ich meine Bestellung auf und die Bäuerin beginnt mit erd-verkrusteten Händen, Kartoffeln, Tomaten und Pflaumen auf einer alten Waage zu wiegen und dann in braune, grobe Papiertüten zu packen…

Dieses Erlebnis beeindruckte mich jedesmal so sehr, dass ich beschloss ein eigenes Gemüsebeet in unserem Garten anzulegen. Mit größter Sorgfalt grub ich die saftige Erde um und begann Gemüse zu setzen und Blumen zu sähen. Ich war begeistert wie großzügig und zuverlässig die schwarze Erde Neues gedeihen ließ, doch schnell begriff ich auch, dass ein fruchtbarer Boden, nicht nur das hervorbringt, was ein fleißiger Gärtner bewusst pflanzt, sondern auch diejenigen Samen, die zufällig oder durch Nachlässigkeit auf den fruchtbaren Boden fallen. Diese Tatsache wurde mir besonders dann augenscheinlich, wenn ich jeden Sommerbeginn aufs Neue, enttäuscht vor dem verwahrlosten Beet stand.

Heute weiß ich: mit unserem Unbewussten verhält es sich ganz genauso wie mit einem fruchtbaren Boden. Bewegende emotionale Ereignisse, schmerzhafte Erfahrungen, Gedanken und Meinungen anderer Menschen, aber auch selbst und bewusst gepflanzte, autosuggestive Eingaben fallen wie Samen auf die fruchtbare Erde. Je nach Beschaffenheit des Samens, bringt unser Unbewusstes Zierpflanzen oder Wildwuchs hervor. Diese äußern sich dann in unbewussten psychischen Prozessen, welche entscheidend das menschliche Handeln, Denken und Fühlen beeinflussen.

Doch weißt du eigentlich, welche Funktion dein Unbewusstes hat? Nun – wie ein treuer Diener hat es die Aufgabe dich zu beschützen! Es versucht dein Leben immer gleich und ausgewogen zu halten und nichts zu riskieren. Es verhindert Ausbrüche nach unten aber auch noch oben, denn alles was unbekannt ist, könnte Gefahr bedeuten.

Dazu ein Beispiel: Wenn ich dich jetzt auffordere, deine rechte Faust zu ballen und so fest es dir möglich ist, in die Innenseite deiner linken Hand zu schlagen, dann wird dir diese Aufgabe einfach erscheinen und problemlos möglich sein. Wenn ich allerdings sage: “Nimm nun deine rechte Faust und schlage dir so fest du kannst in dein eigenes Gesicht!” – dann wird dich dein Unbewusstes auf halber Strecke aufhalten, oder die Schlagkraft entscheidend abmildern, um dich vor dir selbst zu schützen.

Wenn nun aber dein Unbewusstes der Meinung ist, deine neue Geschäftsidee, dein neuer Vorsatz oder dein Weg hin zu mehr Erfolg, Glück und Reichtum bedeutet einen “Schlag ins Gesicht” zu erleiden, dann wird es dich genauso aufhalten, wie bei dem physischen Schlag mit der Faust. Dein Unbewusstes schlägt dir folglich vor, deinen Weg auf halber Strecke zu verlassen.

Noch schlimmer verhält es sich, wenn dein Unbewusstes der Ansicht ist, dein Ziel selbst sei gefährlich, schade dir und anderen Menschen oder du seist des Ziels gar nicht wert.

Dein Unbewusstes funktioniert dabei wie eine Klimaanlage, die du unwissentlich auf eine bestimmte Temperatur programmiert hast. Wenn die Temperatur zu niedrig ist, kämpfst du hart, damit es wärmer wird. Wenn es allerdings zu heiß wird, schaltet sich die Klimaanlage ein und kühlt deinen Erfolg wieder ab.

Selbst-Sabbotage ist daher ein ganz typisches und immer wiederkehrendes Phänomen auf dem Weg zu einem Ziel. Denn: Das Unbewusste lässt dich langfristig nur das erreichen und behalten, was ihm risikolos erscheint und sich mit deinem Selbstwertgefühl vereinbaren lässt. Wie in aller Welt willst du andere Menschen von deinem Wert und Können überzeugen, wenn du unterbewusst selbst nicht daran glaubst, einen hohen Wert zu haben, oder des Ziels würdig zu sein? Immer wieder kann ich es feststellen: Wenn Menschen behaupten, ein Wunsch würde partout nicht in Erfüllung gehen wollen, dann stehen bei näherer Analyse so gut wie immer verborgene, negative Assoziationen und limitierende Selbst-Programmierungen dem Gewünschten gegenüber.

Ein Teil deiner Selbst wünscht sich den Erfolg, der andere Teil, verknüpft damit Schuld, Einsamkeit oder Gefahr. Die Samen, die für derartige Programmierung deines Unbewussten verantwortlich sind, entsprechen dem weit verbreiteten Gedankengut:

  1. “Geld ist das Übel unserer Menschheit”
  2. “Erfolg verdirbt den Charakter”
  3. “Reichtum macht einsam”
  4. “Macht verhärtet den Charakter”
  5. “Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Himmelreich gelangt”
  6. “Schuster, bleib bei deinen Leisten”
  7. “Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach”
  8. “Ich bin der geborene Verlierer”
  9. “Alles was ich anpacke geht schief”
  10. “Ich habe es ja nicht anders verdient”

Und in der Tat, Erfolg und Macht bergen Risiken. Sie können den Charakter verderben und süchtig machen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Macht einen ähnlichen Einfluss auf das Gehirn hat, wie Kokain. Es erhöht nachweislich den Testestronspiegel, das Abfallprodukt 3-Androstanediol und den Dopamingehalt im Gehirn. Kokain wirkt in ganz gleicher Weise. Die Folgen sind erhöhte Wachsamkeit, Selbstvertrauen, ein hohes Maß an Energie, positive Gefühle, Euphorie, höhere sexuelle Aktivität, aber eben auch Angstzustände, Paranoia, Unruhe, Aggressivität, Gefühlskälte, mangelnde Empathie zu Mitmenschen und Suchtverhalten.

Scheitern ist daher oft der vermeintlicher Schutz deines Gehirns vor möglichen Risiken. Auftretende Probleme sind dann lediglich Ausdruck deines unbewussten Widerstands gegen Veränderung und Gefahr jeder Art.

Diese Erkenntnis, und das daraus resultierende neue Jäten und Hegen des fruchtbaren Bodens deines Unbewussten, ist der eigentliche Schlüssel und das wahre Geheimnis von Erfolg, Glück und Reichtum! Nicht etwa Marketingstrategien, die dich immer nur so weit bringen können, wie es die Klimaanlage deines Kopfes zulässt.

Um Erfolg zu haben, musst du daher die gefürchteten Risiken überwinden. Du musst deinem Unbewussten klar machen, dass du dir der Konsequenzen deines Ziels sehr wohl bewusst bist und dich der Risiken erfolgreich stellen kannst.

Der erste Schritt in diese Richtung, ist aufzuhören, gegen dein Unbewusstes zu arbeiten. Umso mehr Druck du ausübst, um gewisse Verhalten der Selbst-Sabbotage oder Probleme loszuwerden, umso mehr drückt dein Unbewusstes mit Widerstand und größeren Problemen zurück. Schlage dich daher fortan auf die Seite deines Unbewussten und honoriere bei Widerstand die positive Absicht, dich schützen zu wollen. Frage dich dann, ob der Schutz notwendig ist, oder ob er lediglich falschen Programmierungen entspringt, die revidiert werden müssen.

Frage dich:

  1. Möchte ich das Ziel wirklich erreichen?
  2. Warum möchte ich das Ziel erreichen?
  3. Bin ich es wert, das Ziel zu erreichen?
  4. Welche ernsthaften Risiken, bringt das Ziel mit sich?
  5. Sind dies ernsthafte Gefahren, oder lediglich Meinungen von Menschen, die das Ziel niemals selbst erreicht haben?
  6. Was benötige ich, um das Ziel zu erreichen?
  7. Wer oder was sind die Opfer und wie hoch ist der Preis, den ich bezahlen muss, um das Ziel zu erreichen?

Wenn du all diese Fragen für dich beantwortet hast, jäte deinen fruchtbaren Boden und befreie ihn von Wildwuchs. Schütze die Erde fortan vor fremdem Saatgut und pflanze diejenigen Samen und Programmierungen, die für dein Ziel günstiger sind.

Wenn du es schaffst, dein Bewusstes und dein Unbewusstes auf ein gemeinsames Ziel zu vereinen, dann kann dich nichts mehr aufhalten und du wirst jedes Ziel mühelos erreichen.

Unternehmensberatung: Das Erfolgsgeheimnis

 

Gibt es einen Wunsch in deinem Leben, der partout nicht in Erfüllung gehen will?

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One Response to “Das einzig wahre Erfolgsgeheimnis – verborgen in deinem Unbewussten!”

  1. Es gibt einige Dinge in meinem Leben, mit denen ich nicht zufrieden bin. Aber ich finde einfach nicht den Knoten, der gelöst werden muss, um klarer zu sehen! Ich habe schon viele Stunden damit verbracht, dem Problem auf den Grund zu gehen; aber je intensiver ich nachdenke, umso mehr tapse ich im Nebel … Es ist zum verrückt werden!
    LG, susn

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